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Warum ein Blog?

  • zeileninhalator
  • 5. Dez. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Als ich meinen Podcast anfing, hatte ich das Ziel mehr über Inhalte zu sprechen. Man würde jetzt vielleicht ein ABER erwarten, doch es gibt keines. Ich wollte mehr über Inhalte sprechen und wie ich finde ist mir das bisher größtenteils gelungen. Doch ist ein Podcast auch ein recht "starres" Ausgabemedium. Klar könnte ich jetzt jeden Tag eine Fünf-Minuten-Episode herausbringen um alles wirklich tiefgreifend auszuführen, sind wir aber mal ehrlich: Ich würde das Ziel meines Podcasts verfehlen und gleichzeitig hätte kein Mensch die Zeit sich das alles anzuhören. Zudem fehlen mir ein paar Sachen im Podcast ganz extrem: Visuelle Impulse und Sprache in Schriftform.


Einen Podcast zu hören ist total super, ganz ehrlich! Ich höre selbst genug davon und oft reicht das Auditive volkommen aus. Doch schon in Folge 3 (Das war mein Leseherbst) habe ich gemerkt, wie schwierig es ist Bücher zu vermitteln ohne die tatsächlichen Werke sehen zu können. Ab und an braucht man den visuellen Impuls in einer Buchhandlung AH, DAS COVER KENNE ICH! DAS WOLLTE ICH LESEN! Um gehörte Informationen mit der Real-Situation Leben zu verbinden. Ein Beispiel:


In der New-Adult-Folge spreche ich einmal von Covern, die sofort durch ihr Aussehen einen bestimmten Lesertypen anziehen und eine gewisse Erwartung an den Inhalt suggerieren. Jetzt habt ihr in der Folge gehört, welche Bücher ich meine, aber habt bestenfalls eine grobe Vorstellung, wahrscheinlich aber kein Bild vor Augen. Hier im Blog ist das bedeutend einfacher. Ich zeige euch hier die Cover-Abbildungen und thats it! Ihr wisst was ich meine und könnt etwas damit anfangen, ohne meine kruden Versuche euch ein Cover zu beschreiben. Sollet ihr also nun in einer Buchhandlung stehen und ich erzähle euch etwas über Ali Hazelwood, habt ihr es nicht nur inhaltlich im Kopf, sondern auch vor Augen und (best case) nun auch erkennbar direkt vor eurer Nase im Regal.


Jetzt ist das Visuelle nicht das einzige Ding, das mir am Podcast gefehlt hat (zudem: auf TikTok und Insta habt ihr auch Bilder und Videos vor Augen). Es ist, so finde ich seltsam in unserer Generation BookTok, über das geschriebene Wort in Form eines Buches zu "sprechen", aber dabei nie geschriebene Wörter zu benutzen. Captions auf Insta und TikTok liest doch so gut wie niemand und dann bleibt, sollten wir nur ein Bild und kein Video haben, gar kein Input mehr übrig. Außerdem ist Sprache in Schriftform, so denke ich, das einzige Medium, das der Berichterstattung über Literatur gerecht werden kann. Allein der Stil, die Art des Ausdrucks einer Person, gibt mir als Konsument die Möglichkeit eine genauere Einschätzung des Übermittelten anzustellen.


Lange Rede, kurzer Sinn: Dieser Blog dient der Erweiterung, der Vertiefung und vor allem der Überzeugung mehr Leute auf die Zeilen eines Buches, als die Bildschirme eines Handys zu bannen.


Bedeutet für euch: Zu jeder Podcastfolge wird es hier etwas Behind the Scenes Material geben, die Bücher der Folgen werden noch ein wenig genauer beleuchtet und sonst alles worauf ich literarisch Lust habe findet hier einen Platz.


Überigens: Der Plan einen Blog zu starten brodelt schon etwas länger in mir. Daher beende ich auch seit bestehen des Podcasts jede Folge mit viel Spaß beim Lesen, Viel Spaß beim Zuhören und bis bald.


Euer Ruben



"Noch eine Zeile! Rubens Welt der Literatur" als Schrift vor einem mintgrünen Hintergrund. Doodleart Bücher und ein Mikrofon auf der rechten Seite
Noch eine Zeile! Rubens Welt der Literatur


Pluspunkt: Ich bekomme auch wieder ein bisschen Schreibübung :)





 
 
 

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